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Silber für Katrin Eckermann beim Championat in Frankfurt |
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Die Kranenburger Amazone verwies beim internationalen Springen in der Mainmetropole zunächst Beerbaum & Co auf die Plätze |
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VON STEPHAN DERKS Es war dem Grunde nach nur ein Wimpernschlag, dann hätte die Mannschaftseuropameisterin aus Kranenburg vollends für Furore gesorgt. Doch musste Katrin Eckermann im Championat von Frankfurt, einer internationalen Springprüfung der Klasse S***, in dem die Hindernisse auf einer Höhe von 1,50 m gebaut worden waren, in einem spannenden Stechen dem Niederländer Gert-Jan Bruggink (Andrea, 0/33,44 sec) den Vortritt lassen. Platz zwei für die talentierte Amazone auf ihrem Paradepferd, dem 9jährigen Schimmelwallach Carlson (Casco/Calvados, 0/34,55 sec), mit dem sie bekanntlich auch den Titel der Deutschen Meisterin gewonnen hatte. Sagenhaft, wie nervenstark die junge Reiterin aus der Grenzgemeinde aus der Kurve heraus die 2fache Kombination anritt und ebenso locker auf der Schlusslinie den Oxer überwand und damit Reitergrößen wie Rene Tebbel, Ludger Beerbaum, Johannes Ehning, Sebastian Karshüning, Hugo Simon, Christian Ahlmann und Co auf die Plätze verwies. Und auch ihr „Chef“ und Ausbilder, der Pfalzdorfer Nationenpreisreiter Holger Hetzel (Little Tinka, 4 Strafpunkte 60.60 sec) musste sich in dieser Prüfung von seiner Schülerin geschlagen geben. Das mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Springen um das „Championat von Frankfurt“ war der erste große Höhepunkt des Frankfurter Festhallen-Reitturniers, in dem sich elf Teilnehmer mit einem fehlerfreien Ritt für das Stechen qualifizierten. Mit dem zweiten Platz war die Kranenburgerin nicht nur beste Deutsche, sondern hatte sich zudem für das Masters-League-Finale qualifiziert. Und diesen Höhepunkt des Frankfurter Festhallenturnier um den Großen Preis von Hessen, eine gleichfalls internationale Springprüfung mit Stechen, schloss die 20jährige mit 16 Strafpunkten in 62.50 Sekunden mit Rang 34, jedoch noch vor dem zweimaligen Teamolympiasieger Lars Nieberg (Landadel – A, 17 Strafpunkte 64.32 sec) und hinter Rene Tebbel (Light On, 13 Strafpunkte 66.00 sec. Ab. Dennoch gilt Katrin Eckermann ein Riesenkompliment und Gratulation, da sie in Frankfurt in der ersten Liga des Großen, internationalen Springsports starten durfte. Übrigens: Gewonnen wurde der Große Preis von Hessen, das Finale der Masters Leage von der 29jährigen Janne-Friederike Meyer, die im Stechen einen Wahnsinns Ritt auf Cellagon Lambrasco (0 Strafpunkte 35.93 sec.) hinlegte und damit den Iren Denis Lynch (Lantinus, 0 Strafpunkte 36.56 sec) und Ludger Beerbaun (Chaman, 0 Strafpunkte 38.40) auf die nachfolgenden Plätze verwies. Großartiger Pferdesport.
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