Cashmere P Siegerstute
bei den Kleinpferden

Am ersten Tag der Stuteneintragung und Fohlenschau des Kreispferdezuchtvereins Kleve wurden bereits schöne Kleinpferderassen gezeigt

Text und Fotos von STEPHAN DERKS

KREIS.KLEVE
. Cashmere P (FS Champion de Lux/FS Dont Worry), gezogen von Alexa Prange, Straelen, heißt die Siegerstute bei den Kleinpferden.

 Das ist das Ergebnis des ersten Tages der 2tägigen Stuteneintragung und Fohlenschau, zu dem der Kreispferdezuchtverein um dessen Vorsitzenden August Camp in das Reitsportzentrum nach Goch Heidhausen eingeladen hatte.

 Zur ersten Reservesiegerstute kürte die hochkarätige Kommission um den Zuchtleiter des Rheinischen Pferdestammnbuchs Martin Spoo, die FS Charming Sunlight (FS Champion de Luxe/Dornik B) vom Weezer Ferienhof Stücker.

Zweite Reservesiegerstute wurde die Leuns Velds Dakota (FS Don`t Worry/Vegelin’s Da Vi) im Besitz der Pfalzdorferin Sabine Wießner.

Dabei saßen die Zuschauer bereits am frühen Morgen an der von den Jungzüchtern proper hergerichteten Dreieckeckbahn, die den zahlreichen Pferdesportinteressierten den besten Blick auf die Stuten und ihren Nachwuchs erhaschen ließ. „An beiden Tagen werden hier an der Kalkarer Straße 350 Zuchtstuten und Fohlen aller Rassen präsentiert, um einen Einblick in die regionale Pferdezucht zu gewährleisten“, erklärt Camp im Gespräch mit der Rheinischen Post.


Auch der WDR, die Lokalzeit Duisburg, hier interviewt Reporterin Nicole Scheiber Zuchtleiter Martin Spoo, zeigte reges Interesse an der Stuten- und Fohlenschau

Der erste Tag der Schau gehört traditionsgemäß den Kleinpferden und dem Kaltblut vorbehalten, die an der langen Seite der Dreiecksbahn ihre Veranlagung eindrucksvoll im Trab zeigten.

 Dort waren auch Späne auf die Rasenfläche aufgetragen worden, um diese möglichst eben zu gestalten.

 Der langen Seite gegenüber stand die hochkarätige Bewertungskommission um Martin Spoo, um gleichfalls den bestmöglichen Blick auf die sogenannte Trabmechanik der Hinterhand zu erhalten, aus der der treue Vierbeiner bekanntlich seinen Schub entwickelt. „Denn je mehr Schub, umso größer der Raumgewinn“, erklärt Kreistierzuchtberater Gerd Dressler, der diese Veranstaltung federführend organisierte.

Allerdings sollten die Stuten nicht zu eilig geführt werden, damit ihre Bewegungen nicht „laufend“ wirken, ergänzte Dressler. Daher wurde die Vorstellung der Stuten und Fohlen bereits Wochen vor der Veranstaltung von den Züchtern geübt. Denn es waren Momentaufnahmen, die am Ende über Gold, Silber oder Bronze bzw. die Eintragung in das begehrte Hauptstammbuch entschieden. Hierzu gehörte auch die Aufstellung unmittelbar vor der Bewertungskommission, damit diese auch das Gebäude des Pferdes begutachten konnte. Zudem spiegelte sich die Korrektheit des Ganges in einer Wertnote wieder, die von ausgezeichnet (10,0) bis sehr schlecht (1,0) auf der Notenskala reichte. „Am Ende der Vorstellung wurde zudem der Gesamteindruck in einer Wertnote zusammengefasst“, ergänzt Dreßler.

 Auch dieses Mal war Martin Spoo von dem Ambiente der Stuteneintragung und Fohlenschau angetan, dass für den versierten Pferdefachmann als wahres Highlight bezeichnet wurde. Übrigens: Der Zuchtleiter kommt gerne in den Kreis Kleve, den er als einer der stärksten Zuchtgebiete in NRW bezeichnet und der darüber hinaus über einen sehr hohen Stellenwert in den landesweiten Züchterkreisen verfügt.