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Pressebericht vom 02. Oktober 2005

Gold für Klever Voltigierer

Riesenerfolg beim 5 Ländervergleichswettkampf im Sauerland, Rheinland erfolgreichster Landesverband

Von STEPHAN DERKS

Einen Riesenerfolg erzielten die Voltigier des Vereins für Voltigiersport Kleve (VVS) beim 5-Länder-Vergleichskampf im sauerländischen Niederndorf. Denn die C-Gruppe des Klever Vereins gewann beim ausrichtenden RV Giebelwald nicht nur Gold, sondern konnte durch diesen Sieg zudem noch in die B-Gruppe aufsteigen. „Um das zu schaffen brauchten sie in der laufenden Saison 2 x Mal die Wertnote 5,5. Und da sie diese Wertnote in diesem Jahr schon einmal erzielten, sind sie nun endgültig in die B-Gruppe aufgestiegen“, erklärt Nadine Verheyen vom VVS Kleve im Gespräch mit der Rheinischen Post. Nicht nur Sie beglückwünscht ihre Trainerkollegin Wiebke Haas und natürlich die deren Voltis Katharina van Kempen, Corinna Broekmanns, Anne Michels, Hannah Behrendt, Veronika Sistermans, Helen Kamps, Tabea Singendonk, Pilar Bergevoet und Elena Geurtz, die auf Calimero zum Sieg turnten, herzlich zu diesem Erfolg. Allerdings kann Verheyen trotz des fulminanten Erfolges ihrer Vereinskollegen die eigene Enttäuschung nicht verbergen. Denn bekanntlich war auch sie mit ihrer Gruppe für diesen 5-Länderkampf nominiert worden, hatten sich wochenlang auf dieses Ereignis mit hartem Training vorbereitet. “Wir konnten aber nicht starten Es war wie verhext. Beim Ablongieren lief unser Pferd Leo traumhaft, ich musste nichts machen, er machte alles von alleine, als würde er schweben“, erklärt die 21jährige im Gespräch mit unserer Zeitung. „Als wir dann jedoch in den Turnierzirkel einliefen stellte der Richter eine minimale Taktunreinheit bei Leo fest. Und da Leo keine komplette Zirkelrunde im Trab ging, sondern schon vorher anfing zu galoppieren, musste ich die Ausbinder abmachen und ihn noch mal traben lassen“, so Verheyen weiter. Anscheinend war so die Lahmheit besser zu erkennen. „Ich weiß davon leider nicht mehr allzu viel, denn ich war wie in einer anderen Welt und auch meine Voltis haben nicht mehr viel von der Umwelt mitbekommen. Wir konnten es einfach nicht fassen“, erzählt die enttäuschte Trainerin diese wohl traurigsten Minuten. Sie bekamen nur noch mit, dass der Richter sagte: "Es tut mir leid, aber der Wettkampf ist für Sie beendet!" Völlig fertig und den Tränen nahe verließ die Trainerin mit ihren Team den Wettkampfzirkel. Die Turnierteilnahme war Geschichte. Trotz der herben Enttäuschung sind sie geblieben und haben die Mannschaften aus dem Rheinland und ganz besonders die vereinseigene C-Gruppe mit Jubel- und Motivationsschreien unterstützt.

Schafften den Sprung in die B-Gruppe, die Klever Voltigierer

Und das hat sich gelohnt. Denn das Rheinland ging als der erfolgreichster Landesverband aus dem 5-Länder-Vergleichswettkampf hervor. Bereits am ersten Wettkampftag gelang es den Rheinländern nach den Pflichtdurchgängen die Meisterschaftswertung mit einem Punkt Vorsprung vor Westfalen und Hessen anzuführen. Im Kürdurchgang konnten sich die Gruppen noch einmal steigern und bauten zusammen mit den Einzel- und Doppelvoltigieren den Vorsprung aus. Mit 91 Punkten ging der Sieg mit Mannschaftsführerin Iris Schulten an das rheinische Team, gefolgt von Westfalen (77 Punkte) und Rheinland-Pfalz (62 Punkte).


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letzte Änderung: 20. Mai 2007, © stephan.derks