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Einen
Riesenerfolg erzielten die Voltigier des Vereins für Voltigiersport
Kleve (VVS) beim 5-Länder-Vergleichskampf im sauerländischen Niederndorf.
Denn die C-Gruppe des Klever Vereins gewann beim ausrichtenden RV
Giebelwald nicht nur Gold, sondern konnte durch diesen Sieg zudem noch
in die B-Gruppe aufsteigen. „Um das zu schaffen brauchten sie in der
laufenden Saison 2 x Mal die Wertnote 5,5. Und da sie diese Wertnote in
diesem Jahr schon einmal erzielten, sind sie nun endgültig in die
B-Gruppe aufgestiegen“, erklärt Nadine Verheyen vom VVS Kleve im
Gespräch mit der Rheinischen Post. Nicht nur Sie beglückwünscht ihre
Trainerkollegin
Wiebke Haas und natürlich die deren
Voltis Katharina van Kempen,
Corinna Broekmanns, Anne Michels, Hannah Behrendt, Veronika Sistermans,
Helen Kamps, Tabea Singendonk, Pilar Bergevoet und Elena Geurtz, die auf
Calimero zum Sieg turnten, herzlich zu diesem Erfolg. Allerdings kann
Verheyen trotz des fulminanten Erfolges ihrer Vereinskollegen die eigene
Enttäuschung nicht verbergen. Denn bekanntlich war auch sie mit
ihrer Gruppe für diesen 5-Länderkampf nominiert worden, hatten sich
wochenlang auf dieses Ereignis mit hartem Training vorbereitet. “Wir
konnten aber nicht starten Es war wie verhext. Beim Ablongieren lief
unser Pferd Leo traumhaft, ich musste nichts machen, er machte alles von
alleine, als würde er schweben“, erklärt die 21jährige im Gespräch mit
unserer Zeitung. „Als wir dann jedoch in den Turnierzirkel einliefen
stellte der Richter eine minimale Taktunreinheit bei Leo fest. Und da
Leo keine komplette Zirkelrunde im Trab ging, sondern schon vorher
anfing zu galoppieren, musste ich die Ausbinder abmachen und ihn noch
mal traben lassen“, so Verheyen weiter. Anscheinend war so die Lahmheit
besser zu erkennen. „Ich weiß davon leider nicht mehr allzu viel, denn
ich war wie in einer anderen Welt und auch meine Voltis haben nicht mehr
viel von der Umwelt mitbekommen. Wir konnten es einfach nicht fassen“,
erzählt die enttäuschte Trainerin diese wohl traurigsten Minuten. Sie
bekamen nur noch mit, dass der Richter sagte: "Es tut mir leid, aber der
Wettkampf ist für Sie beendet!" Völlig fertig und den Tränen nahe
verließ die Trainerin mit ihren Team den Wettkampfzirkel. Die
Turnierteilnahme war Geschichte. Trotz der herben Enttäuschung sind sie
geblieben und haben die Mannschaften aus dem Rheinland und ganz
besonders die vereinseigene C-Gruppe mit Jubel- und Motivationsschreien
unterstützt.

Schafften den Sprung in die B-Gruppe, die Klever Voltigierer
Und das
hat sich gelohnt. Denn das Rheinland ging als der erfolgreichster
Landesverband aus dem 5-Länder-Vergleichswettkampf hervor. Bereits am
ersten Wettkampftag gelang es den Rheinländern nach den
Pflichtdurchgängen die Meisterschaftswertung mit einem Punkt Vorsprung
vor Westfalen und Hessen anzuführen. Im Kürdurchgang konnten sich die
Gruppen noch einmal steigern und bauten zusammen mit den Einzel- und
Doppelvoltigieren den Vorsprung aus. Mit 91 Punkten ging der Sieg mit
Mannschaftsführerin Iris Schulten an das rheinische Team, gefolgt von
Westfalen (77 Punkte) und Rheinland-Pfalz (62 Punkte). |