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Johannes Baumeister stellt Siegerstute bei den Warmblütern |
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Kranenburger Zuchtstätte reitet auf Erfolgswelle, Besucher erhielten auch am zweiten Tag der Stuteneintragung und Fohlenschau eine tolle Einsicht in die Kreis Klever Pferdezucht |
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Text und Fotos von Stephan Derks KREIS.KLEVE. Sie heißt Fia Mara, ihr Vater ist Fidermark, die Mutter die Verbandsprämienstute Medusa von Mephistoheles und sie wurde zur Kreissiegerstute bei den Warmblütern gekürt.
Gezogen wurde die Empfehlung für die Elitestutenschau in Wickrath (Anfang August) von dem Kranenburger Johannes Baumeister, in dessen Besitz sich dieser sehr ansprechende Pferdetyp befindet. Sehr gut, die Benotung für den Typ, ein gut für das Gebäude, den Gang, sowie den Gesamteindruck und ein erneutes gut als Gesamtnote. So die Entscheidung der Bewertungskommission mit den Zuchtleiter des Rheinischen Pferdestammbuchs Martin Spoo an der Spitze.
Stahlblau der Himmel über den Reitsportzentrum Goch Heidhausen, auf deren Dreiecksbahn sich am zweiten Tag der Stuteneintragung und Fohlenschau die Warmblüter präsentieren. Und wie sich die Reitpferde präsentieren. Da mochte man schon hinschauen, wenn die wunderschön gebauten Stuten auf dem Ring unter anderem ihren Schwung entfalten und sich durch ihre Ausstrahlung für die kommende Elitenstutenschau auf Schloss Wickrath empfehlen.
Vier Mal gut und einmal ziemlich gut das Ergebnis für Finess (Flovino/ StPrSt Famous von Feiner Ludwig) aus der Zucht des Kalkarers Norbert Frücht, die damit zur Ersten Reservesiegerstute gekürt wurde.
Annähernd gleiche Benotung gab es für Felina Salentin (Fidertanz/StPrSt Salice Salentin von Sandro Hit) aus der Zucht von Paul Passens (Weeze), die damit als zweite Reservesiegerstute den Endring verließ.
Sehr gefallend die Bewegungsart mit effektvollen Trabbewegungen, guter bergauf Tendenz und ansprechender Typprägung präsentierten sich durch die Bank weg die jungen Warmblüter auf den äußerst interessanten Ringen.
Bildschön so manche Grundkonstruktionen mit denen die Stuten ihre Vorzüge in die Waagschale warfen. Darüber hinaus kommen die „Zuchtperlen“ mit einer gehörigen Portion Charme und einem sportlichen Pedigree (Stammbaum) daher. Da fiel es der Kommission, der auch die Landesstallmeisterin Susanne Schmitt-Rimkus (Warendorf) und Vorsitzende des Rheinischen Pferdestammbuches Theo Leuchten angehörte, nicht leicht, die Sieger herauszukristallisieren.
Denn die Stuten zeigten mehr und mehr ein gutes Hinterbein, gut konstruierte Hufen und eine exakte Oberlinie. Nicht zu vergessen die Schulter- und Halspartie, die sich das ein um das andere Mal gut geformt darstellt. Allerdings waren verschiedentlich auch Abstriche in der Bewegungsart und der Kruppenformation auszumachen. „Insgesamt gesehen können wird mit dem, was auf der 2tägigen Pferdeschau gezeigt mehr als zufrieden sein“, zog August Camp, Vorsitzender des Kreispferdezuchtvereins Kleve gegenüber der Rheinischen Post ein positives Fazit der diesjährigen Veranstaltung.
Ein Kompliment an die Züchter, die wieder einmal das richtige Händchen bezüglich der Anpaarung bewiesen hatten.
Kompliment aber auch von den zahlreichen Zuschauern, die über zwei Tage wunderschöne Stuten mit ihrem Nachwuchs beobachten konnten.
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