|
Klever Voltigierer starten bei der Deutschen Meisterschaft |
|
Bei den Rheinischen Meisterschaften nominierte der Fachbeirat auch die Klever für Alsfeld |
|
von STEPHAN DERKS KREIS.KLEVE. Für Jane Oster, Pia Walter, Pilar Bergevoet, Felicitas Heering, Eva Driessen, Elena Geurtz, Ina Linssen, Charlott Klassen und Nadine Verheyen vom Verein für Voltigiersport Kleve geht ein Traum in Erfüllung. Denn sie starten am kommenden Wochenende, vom 11. bis zum 13. Juli, bei den Deutschen Meisterschaften der Voltigierer im hessischen Alsfeld. Nadine Verheyen, Trainerin der Klever Voltigierer: „Die Nominierung erhielten wir kürzlich im Rahmen der Rheinischen Meisterschaften vom Beirat des Pferdesportverbandes Rheinland“. Denn auch dort hatten die Klever Voltigierer einen guten Eindruck hinterlassen und waren knapp an der Bronzemedaille vorbeigerutscht.
Will den Kreispferdesportverband Kleve bei den
Deutschen Meisterschaften würdig vertreten: „Wir fahren bereits am Mittwoch in Richtung Alsfeld, um uns mit den Gegebenheiten vertraut zu machen“, erklärt die junge Trainerin gegenüber der Rheinischen Post weiter. Ziel ist die Hessenhalle, ausgestattet mit variablen Tribünen und einer Nebenhalle. Neben Voltigierpferd Leardo fahren noch sechs Helfer des Vereins mit, die der Mannschaft I zur Seite stehen wird. Und während sich Pferd Leardo am Donnerstag um 17 Uhr einer Verfassungsprüfung unterziehen muss, nutzen die Klever Voltigierer noch die Gelegenheit, sich auf die Pflichtübungen am Freitag vorzubereiten. „Fahne, Flanke, Mühle, Schere und Stehen gehören hierbei zu den Figuren der Pflichtaufgaben, die jedes Voltigiermitglied einzeln auszuführen hat“, erklärt Verheyen weiter. Natürlich hat sich die Gruppe in den vergangenen Tagen auf diese Deutschen Meisterschaften vorbereitet und verstärkt in der Halle an der Wilhelmstraße in Kellen trainiert. Trainiert haben sie aber auch die auf dem Pferd zu turnende Kür. „Hier sind bis zu drei Personen gleichzeitig auf dem Pferd, wobei es in der Kür nicht nur um eine gute Ausführung der Aufgabe geht, sondern auch um deren Gestaltung und künstlerischen Ausdruck“, schildert die A-Trainerin die weitere Aufgabenstellung. Gemeinsam hat sie sich mit ihrer Gruppe den Inhalt der Kür, mit dazu passender Musik und Armbewegung, ausgedacht. „Beim Aufbau einer Kür ist viel Raum für Kreativität gegeben“, sagt die 23jährige, die viel Zeit in diesen Aufgabenhöhepunkt investiert hat. Dabei ist es egal ob im Stehen, Knien, Sitzen, vorwärts oder rückwärts, gerollt oder gehalten geturnt wird, Hauptsache, die Übungen werden sicher vorgetragen und niemand fällt vom Pferd. Natürlich weiß das Klever Team, dass es mit Neuss-Grimmlinghausen, dem Deutschen Meister von 2006 und 2007, einer starke Konkurrenz aus dem heimischen Rheinland gegenübersieht der alles daran setzen wird, in Alsfeld zum dritten Mal in Folge die Meisterkrone der Voltigierer entgegen zu nehmen. Dennoch lassen sich die Klever hiervon nicht beirren und gehen halbwegs gelassen in diese Meisterschaften getreu dem Motto: „Dabei sein ist alles!“ |