Sara Cleven und Viola Altenhain setzten sich bei den Kreismeisterschaften die Krone in der Vielseitigkeit auf

Gold für Pfalzdorfer Mannschaft, Kreismeisterschaften in der Vielseitigkeit sorgten am Wochenende in Finkenberg-Kengen für äußerst spannende Wettkämpfe

 

Text und Fotos von STEPHAN DERKS

KREIS.KLEVE. Sara Cleven (Laika) vom RV Marschall Vorwärts Aldekerk heißt die neue Kreismeisterin in der Vielseitigkeit, zu der am Wochenende in der Rheudter Bauerschaft Finkenberg-Kengen spannender Pferdesport gezeigt wurde.


Die Kreismeisterin und mit Silber- und Bronzemedaillengewinnern, sowie Norbert Paßens und Hubert Verhaag

Die Silbermedaille um die Krone der Reiterei gewann Christel Heyl (Cabrise SH) vom RFV Blücher Pfalzdorf und die Bronzemedaille ging an Alexandra, Freiin von der Leyen (Tönisberg Schaephuysen), die im Sattel von Tamira HL auf A-Niveau unterwegs war.

Die Kreismeister in der Einzelwertung der Einstiegsklasse

 In der Eingangsklasse wurde Viola Altenhain (Rheurdt, Virginia) Kreismeisterin vor Pauline Mölders (Haldern, Gina Latoya) und Anna-Lena Schmitz (Volana) vom RFV Blücher Pfalzdorf.


Die siegenden Mannschaften

Zudem gab es Mannschaftsgold für die Pfalzdorfer Reiter in der Eingangsstufe, das von Anna-Lena Schmitz (Volano), Stefanie Berens (Nikosia v.S.), Sarah-Katharina Heyl (Faam) und Marie-Louise Honig, auf Nicolino gewonnen wurde. Die Silbermedaille in der Mannschaft sicherten sich die Rheurdter Reiter, in der Viola Altenhain (Virginia), Johanna Stibbi (Mac Diana), Helen Winterhof (The See Gull) und Anabel Biesen (Lucky Star) um Sieg und Platzierung kämpften. Bronze erhielt die Mannschaft vom Club der Pferdefreunde Goch, in der Markus Meier (Moonlight), Christin Westerhoff (Magic Joe), Jacqueline van Baal und Tobias Meier (Daria) ritten.

Insbesondere die Teilprüfung Gelände zog bei dieser Veranstaltung die Besucher in ihren Bann. Mut und beherztes Reiten war hier die Devise, um möglichst fehlerfrei die Naturhindernisse zu überwinden. Dabei spielte auch die hierfür benötigte Zeit keine untergeordnete Rolle, im Gegenteil. Denn nach den Teilprüfungen Dressur und Springen, avancierte der Ritt im Gelände zur alles entscheidenden Prüfung, die schlussendlich über Sieg, Platzierung und Meisterschaft entschied.

Da war es schon von Vorteil, dass die Reiter tags zuvor das Gelände abgeschritten waren, um sich die Bauart der Naturhindernisse anzusehen um zu entscheiden, wie sie es am besten anreiten sollten. Denn eine Verweigerung vor dem Sprung kostete nur unnötige Zeit. Und die galt es zu vermeiden. Auch wollten sie bei der Geländebesichtigung erkunden, wo sie den treuen Vierbeiner richtig „gehen“ lassen konnten, um „Boden“ gut zu machen. Doch bevor das Startsignal für den Geländeritt ertönte, galt es unter anderem den Sattel vor dem Ritt noch einmal, insbesondere das Bügelschloss und die Nähte der Steigbügelriemen auf mögliche Schäden zu kontrollieren.

Zudem waren dem Pferd Stollen in die Hufeisen eingeschraubt worden, um auf rutschigem Boden einen sicheren Halt zu gewährleisten. „Gerade beim Ritt im Gelände wird die Sicherheit von Pferd und Reiter ohne Ausnahme groß geschrieben“, so Andreas Wetzels, 2. Vorsitzender der Interessengemeinschaft Vielseitigkeit (IGV) im Kreispferdesportverband Kleve abschließend. Sämtliche Ergebnisse vom Rheurdt-Finkenberger Vielseitigkeitsturnier unter www.rechenstelle.de.

                           INFO
Höchst zufrieden zeigte sich Norbert Giesen mit den Leistungen der Reiter, der im Kreispferdesportverband Kleve für die Vielseitigkeit verantwortlich zeichnet. Neben Medaillen erhielten Mannschaftsgewinner vom Kreispferdesportverband zudem Eintrittsgutscheine zur internationalen Military im niederländischen Boekelo, um sich dort am 8. Oktober die Geländeprüfung anzusehen.