Der Kreispferdesportverband informiert:

Kreis Klever Reiter in Aachen platziert

Beim CHIO zu starten war für die Dressur- und Springreiter aus dem Kreisverband Kleve ein unvergessliches Erlebnis

VON STEPHAN DERKS

Es war schon mehr als ein unbeschreibliches Erlebnis, so wohl für die Kreis Klever Pony-, als auch für die Dressurreiter, auf dem CHIO in Aachen, dem weltgrößten Reit- und Springturnier der Welt, an den Start gehen zu dürfen. Ein Traum, der am Wochenende Wirklichkeit wurde. Denn erstmalig stand beim CHIO eine Ponyprüfung auf dem Programm. Ausgeschrieben als L-Springen mit Stechen gingen in der Soers Jens Terhoeven-Urselmans, Sally Poen, Jenna Reichelt und Carina Schoofs bei Flutlicht an den Start und hatten eine Hindernishöhe von 1,10m zu überwinden. Die Teilnehmer dieser Prüfung, die überwiegend aus dem Rheinland kamen, wurden durch Reiter aus Belgien und Dänemark ergänzt. „Eigentlich sollten weder Kaderreiter noch Reiter mit Erfolgen in der Klasse M dabei sein. Dies wurde jedoch nicht ganz eingehalten und doch einige M-Reiter zugelassen. Damit wurde die Konkurrenz für unsere Kreis Klever Ponyreiter, die bisher bis zur Klasse L unterwegs waren, natürlich viel größer“, erklärt Reiner Kunz vom Club der Pferdefreunde Goch, der in Aachen dabei war. Dennoch war der Auftritt der Nachwuchsreiter aus dem Kreispferdesportverband Kleve im vollbesetzten Aachener Springstadion mehr als erfolgreich.

Die Kreis Klever Ponyreiter konnten sich in Aachen platzieren (Foto: privat)

 Denn Carina Schoofs (Asperden-Kessel) und Jenna Reichelt (Goch) erreichten das Stechen. „Allerdings unterliefen Jenna zwei Abwürfe, was am Ende Rang acht für sie bedeutete. Im Gegensatz dazu gelang Carina erneut eine Nullrunde in einer guten Zeit. Schneller waren da nur die Söhne des belgischen Nationenpreisreiters Ludo Philippaerts, beide übrigens Europameisterschaftsteilnehmer“, erklärt Kunz weiter. Im Endergebnis wurde Carina Schoofs Dritte und avancierte damit zur besten deutschen Reiterin (!) in diesem internationalen Springen. Pech hatten allerdings die Keppelner Jens Terhoeven-Urselmans und Sally Poen, die im Normalumlauf einen Hindernisfehler hinnehmen mussten. „Zur Siegerehrung vor einer atemberaubenden Kulisse durften zwar nur die Stechteilnehmer einreiten, aber alle Reiter, die die Prüfung beendet hatten, wurden platziert“, so Kunz abschließend. So erhielt jeder der Kreis Klever Ponyreiter eine Preisschleife und konnte zu Recht stolz darauf sein, vor einer atemberaubenden Kulisse mit fast 40000 Zuschauern hat reiten zu dürfen. Besonders schön. Dabei hatte eine große Anzahl von Freunden und Bekannten die Kreis Klever als Schlachtenbummler in die Soers begleitet um deren Ritte live mitzuerleben. Ein Ereignis, dass sicherlich auch für Jenna, Carina, Sally und Jens  unvergesslich bleiben dürfte. Übrigens. Auch die Kreis Klever Dressurreiter mit Monika Elsemann, Petra Engbrocks, Annegret Honig und Martina Koch, vorgestellt von Stefanie Steinhauf, schlugen sich in der Aachener Soers achtbar. Denn sie belegten im Quadrillen-Championat, einer Kür auf M-Basis, den vierten Platz. Allerdings dürfte die Platzierung eher nebensächlich gewesen sein. Im Vordergrund dürfte auch bei den Dressurreitern des Kreispferdesportverbandes Kleve die Tatsache gewesen sein, einmal im Aachener Dressurstadion an den Start gehen zu dürfen, dort, wo Dressurqueen Isabell Werth fünf Siege in Folge erzielte.

Kreisverband der Reit- und Fahrvereine e.V. Kleve
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letzte Änderung: 09. Juli 2007, © Stephan.Derks