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Es war
schon mehr als ein unbeschreibliches Erlebnis, so wohl für die Kreis Klever
Pony-, als auch für die Dressurreiter, auf dem CHIO in Aachen, dem weltgrößten
Reit- und Springturnier der Welt, an den Start gehen zu dürfen. Ein Traum, der
am Wochenende Wirklichkeit wurde. Denn erstmalig stand beim
CHIO eine Ponyprüfung auf dem Programm. Ausgeschrieben als L-Springen mit
Stechen gingen in der Soers Jens Terhoeven-Urselmans, Sally Poen, Jenna Reichelt
und Carina Schoofs bei Flutlicht an den Start und hatten eine Hindernishöhe von
1,10m zu überwinden. Die Teilnehmer dieser Prüfung, die überwiegend aus dem
Rheinland kamen, wurden durch Reiter aus Belgien und Dänemark ergänzt.
„Eigentlich sollten weder Kaderreiter noch Reiter mit Erfolgen in der Klasse M
dabei sein. Dies wurde jedoch nicht ganz eingehalten und doch einige M-Reiter
zugelassen. Damit wurde die Konkurrenz für unsere Kreis Klever Ponyreiter, die
bisher bis zur Klasse L unterwegs waren, natürlich viel größer“, erklärt Reiner
Kunz vom Club der Pferdefreunde Goch, der in Aachen dabei war. Dennoch war der
Auftritt der Nachwuchsreiter aus dem Kreispferdesportverband Kleve im
vollbesetzten Aachener Springstadion mehr als erfolgreich.

Die Kreis Klever Ponyreiter konnten sich in Aachen
platzieren (Foto: privat)
Denn Carina Schoofs
(Asperden-Kessel) und Jenna Reichelt (Goch) erreichten das Stechen. „Allerdings
unterliefen Jenna zwei Abwürfe, was am Ende Rang acht für sie bedeutete. Im
Gegensatz dazu gelang Carina erneut eine Nullrunde in einer guten Zeit.
Schneller waren da nur die Söhne des belgischen Nationenpreisreiters Ludo
Philippaerts, beide übrigens Europameisterschaftsteilnehmer“, erklärt Kunz
weiter. Im Endergebnis wurde Carina Schoofs Dritte und avancierte damit zur
besten deutschen Reiterin (!) in diesem internationalen Springen. Pech hatten
allerdings die Keppelner Jens Terhoeven-Urselmans und Sally Poen, die im
Normalumlauf einen Hindernisfehler hinnehmen mussten. „Zur Siegerehrung vor
einer atemberaubenden Kulisse durften zwar nur die Stechteilnehmer einreiten,
aber alle Reiter, die die Prüfung beendet hatten, wurden platziert“, so Kunz
abschließend. So erhielt jeder der Kreis Klever Ponyreiter eine Preisschleife
und konnte zu Recht stolz darauf sein, vor einer atemberaubenden Kulisse mit
fast 40000 Zuschauern hat reiten zu dürfen. Besonders schön. Dabei hatte eine
große Anzahl von Freunden und Bekannten die Kreis Klever als Schlachtenbummler
in die Soers begleitet um deren Ritte live mitzuerleben. Ein Ereignis, dass
sicherlich auch für Jenna, Carina, Sally und Jens unvergesslich bleiben dürfte.
Übrigens. Auch die Kreis Klever Dressurreiter mit
Monika Elsemann, Petra Engbrocks, Annegret Honig und Martina Koch, vorgestellt
von Stefanie Steinhauf, schlugen sich in der Aachener
Soers achtbar. Denn sie belegten im Quadrillen-Championat, einer Kür auf
M-Basis, den vierten Platz. Allerdings dürfte die Platzierung eher nebensächlich
gewesen sein. Im Vordergrund dürfte auch bei den Dressurreitern des
Kreispferdesportverbandes Kleve die Tatsache gewesen sein, einmal im Aachener
Dressurstadion an den Start gehen zu dürfen, dort, wo Dressurqueen Isabell Werth
fünf Siege in Folge erzielte.
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