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Marion Engelen beim Piaff-Förderpreis dabei |
| VON STEPHAN DERKS |
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KREIS.KLEVE. Es waren rund 30 junge Nachwuchsreiter (bis 25 Jahre), die sich kürzlich bei einem Auswahllehrgang mit Grand-Prix-Ambitionen in Warendorf bewarben, um einen Startplatz in der renommierten Piaff-Förderpreis-Serie zu erzielen. Bei der abschließenden Sichtungsprüfung konnte auch die Kerkenerin Marion Engelen überzeugen, die damit auf der Liste der zur Serie zugelassenen Nachwuchstalente eingetragen wurde. "Das Niveau ist jedes Jahr ein bisschen besser", äußerte sich Bundestrainer Holger Schmezer mit dem Ergebnis der Sichtungsprüfung sichtlich zufrieden. Was den Piaff-Förderpreis anbelangt, so ist dieser zwischenzeitlich zu einem festen Bestandteil des deutschen Turnier- und Ausbildungskonzeptes geworden. "Als wir mit der Serie anfingen, hatten wir in Warendorf gerade einmal ein knappes Dutzend Paare am Start", erinnert der Bundestrainer an die Anfänge des Piaff-Förderpreises, wobei sich in diesem Jahr 32 Paare der Sichtungsaufgabe stellten. Das große Ziel des Piaff-Förderpreises ist der erste Schritt in Richtung Eingang in den Großen Sport oder gar in den Championatskader zu finden. Eine, die diesen Sprung bereits geschafft hat, ist die Rheinbergerin Ellen Schulten-Baumer, dreifache Gewinnerin des Piaff-Förderpreis-Finales in Stuttgart. Zudem startete sie im vergangenen Jahr bei den EM in Turin für Deutschland. Und wer weiß, vielleicht gelingt es ja auch der Kerkener Amazone Marion Engelen als diesjährigen Piaff-Förderkreis-Reiter, irgendwann in die Fußstapfen von Schulten-Baumer zu treten.
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