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Neue Reitlehrer beim Kreispferdesportverband ausgebildet |
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Der Lehrgang zum Trainer A bis C hatte es mächtig in sich |
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TEXT UND FOTO VON STEPHAN DERKS KREIS.KLEVE. Das war schon ein hartes Stück Arbeit, dem sich kürzlich elf junge Frauen und zwei Männer im Kreispferdesportverband Kleve stellten. Die Rede ist vom Trainerlehrgang Reiten, Schwerpunkt Leistungssport. Und die Ausbildung zum Ausbilder hatte es wahrlich in sich. „Rund alle vier Jahre wird ein solcher Lehrgang vom Kreispferdesportverband Kleve organisiert, der zwölf Lehrgangstage umfasst und die an vier Wochenenden durchgeführt wurden“, erklärt Reiner Kunz vom Kreispferdesportverband, der den Lehrgang betreute. Doch bis es soweit war, hatte Lehrgangsleiter Hanno Vreden, zudem Leiter der Landesreit- und Fahrschule Rheinland im Vorfeld mächtig „ausgesiebt“. „Denn nur gut ausgebildete Ausbilder leisten wertvolle Basis- und Aufbauarbeit“, erklärte Vreden im Gespräch mit der Rheinischen Post. So mussten die zahlreichen Anwärter auf eine Trainerlizenz erst einmal in der Praxis zeigen, was sie konnten. Stichwort Vorreiten. Bereits hier trennte Vreden die Streu vom Weizen. „Ein solches Auswahlverfahren ist deshalb sehr wichtig, da ohnehin viel zu viele Unqualifizierte in der Bahn stehen die meinen, sie könnten Reitunterricht erteilen“, urteilte Vreden über gängige Praxis. Wer die Hürde des Vorreitens überwunden hatte, der kam, falls noch nicht geschehen, hiernach erst einmal in den Genuss eines Longierlehrganges, den Ausbilderin Nina Sendek in Goch und Sevelen durchführte. Mit abschließender Prüfung versteht sich. Damit waren alle Voraussetzungen zum lizenzierten Trainerlehrgang erfüllt. „So waren es schlussendlich acht Lehrgangsteilnehmer die sich um die C, vier die sich um die B und einer, der sich um die A-Trainerlizenz auf der Ebene des Leistungssports bemühte“, erklärt Kunz weiter, auf dessen heimischer Anlage beim Club der Pferdefreunde Goch die Prüfung stattfand. Dressur- und Springreiten auf L-Niveau, Geländereiten im Rahmen der geländemäßigen Ausbildung, Vorstellen von zwei Unterrichtsausschnitten im Rahmen von Lehrproben mit schriftlichem Entwurf, Erarbeitung von Trainingsplänen, Lehrgangs- und Ausbildungsplänen sowie Unterrichtskonzepten, so der praktische Teil für den Trainer A, dem sich die Unterrichtserteilung, Reitlehre, Veterinär- und Pferdekunde in der Theorie anschloss. Kein leichtes, hier den Überblick zu behalten. Aber auch beim Trainer B und C lagen die Schwerpunkte in der Unterrichtserteilung (Lehrprobe), und dem praktischen Reiten der Klasse A/L in Dressur, Springen und Gelände. Zudem wurden von den Lehrgangsteilnehmern in der Theorie Kenntnisse in der Sportpädagogik, Psychologie, Reitlehre, Organisation, Sport und Umwelt, sowie Sicherheit Pferdehaltung und Veterinärkunde abverlangt. Gleichfalls ein strammes Programm. „Neben Dressur- und Springunterricht, dem theoretischen und sportlichen Basiswissen, wurde außerdem die eigene reitsportliche Qualifikation von der Prüfungskommission bewertet“, so Reiner Kunz. Von den anfangs 13 Lehrgangsteilnehmern haben zwei die Prüfung allerdings nicht bestanden. „Auch wenn das zunächst sehr bitter ist, geht davon die Welt nicht unter. Denn die Beiden haben die Möglichkeit nach einem halben Jahr den Prüfungsteil, den sie nicht bestanden haben, zu wiederholen“, erklärte Lehrgangsleiter Vreden abschließend. Schließlich sei auch jeder Lehrgang ein Gewinn, auf dem neues Wissen erworben wird.
Den Trainer C-Lehrgang beim Kreispferdesportverband Kleve haben bestanden Nina Berson, Elisabeth Derksen-Hübner, Felix Liedke, Catrin Wiederer, Katharina Thünnesen, Stefanie Dercks und Jeanette Schweckhorst. Trainer B wurden Marion Engelen, Caroline van der Linde und Kristin Lange. Und die Trainer A-Lizenz erhielt Karen Kuytz. Auf dem Foto links, Lehrgangsleiter Hanno Vreden, neben ihm Lehrgangsbetreuer Reiner Kunz, sowie rechts die Vorsitzende des Sportausschusses Ulrike Möller-Kuytz |