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NRW-Hengste beziehen Heidhausener Deckstation |
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Züchter im Kreis Kleve haben nun die Qual der Wahl in den Anpaarungen |
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VON STEPHAN DERKS Der letzte prüfende Blick, alles ist in Ordnung, die Boxen in der Deckstelle Heidhausen an der Kalkarer Straße in Goch sind hergerichtet, die Deckhengste aus dem NRW-Landgestüt können kommen. Und so ziehen am Mittwoch, den 15. Februar in den Vormittagstunden insgesamt drei qualitätsvoller, leistungsgeprüfter Hengste aus Warendorf in eine der ältesten Deckstellen des Landes, um der Züchterschaft im Kreis Kleve bei der Qual der Wahl bezüglich der Anpaarung ihrer Stuten behilflich zu sein. Waren es vor Jahren noch bis zu sechs Hengste, die die Heidhausener Deckstelle, so sind es in diesem Jahr lediglich drei, die sich auf die Reise in den Kreis Kleve machen. „Sparen ist derzeit im Lande die Kernaufgabe, der auch wir uns zu stellen haben“, erklärt Gestütleiterin Susanne Rimkus gegenüber der Rheinischen Post. „Daher setzen wir auf gezielt Reduzierung der Kosten. So haben wir deutlich weniger Hengste als noch in den vergangenen Jahren aufgestallt, was letztendlich aber den Züchtern in der Zahlung der Decktaxe zu Gute kommen dürfte.“, so Rimkus weiter. Allerdings biete das nach Angaben der Gestütleiterin den Vorteil, dass die Warendorfer Mitarbeiter sich mehr Zeit für den Züchter nehmen könnten, um eine intensivere, fachgerechte und kompetente Betreuung vorzunehmen. Diese Aufgabe wird für die Deckstelle Heidhausen erneut Christian Koller übernehmen, der hier schon seit Jahren als Ansprechpartner für die Kreis Klever Züchter gilt. Und so wird bis Juli diesen Jahres unter anderen Don Bredo II die Box in Heidhausen beziehen. Mit der Wertnote sehr gut hat der 2001 geborene Westfale (Donnerhall-Rosenkavalier-Apart) voriges Jahr die Hengstleistungsprüfung abgeschlossen, dessen Rittigkeit mit gut und das Interieur, ebenso wie Trab und Galopp mit Tendenz zum sehr gut beschrieben wird. Die Box in Heidhausen bestens kennen dürfte im Gegensatz dazu der 1,67 m große und 1992 geborene Oldenburger Fuchs Feiner Ludwig (Feiner Stern-Goldlöwe-Futuro), der 1994 als Prämienhengst gekört wurde und in der Dressur über einen Zuchtwert von 126 (90% Sicherheit) verfügt. Dritter im „Heidhausener Bunde“ ist das 2002 geborene Kaltblut Ed Oskar (Eberhard-Elias-Armin), der 2004 Siegerhengst der NRW-Kaltblutkörung in Aachen wurde. Ebenso wie Don Bredo II und Feiner Ludwig, steht auch der 1,63m große Braune den Züchtern im Natursprung zur Verfügung. Weitere Informationen erteilt Deckstellenleiter Christian Koller unter der Rufnummer 02823-30 40 oder mobil unter 0162-9 37 87 53. Info: Im Langestüt Warendorf werden bereits seit 100 Jahren Hengste geprüft. An den heute gesetzlich vorgeschriebenen Leistungsprüfungen (30- und/oder 70 Tage Test) können Landesbeschäler und Hengste aus Privatbesitz teilnehmen. Seit 1997 werden im Langestüt auch Kaltblüter in einer eintägigen Feldprüfung getestet. Gegründet wurde das Landgestüt bereits 1826 auf Wunsch der Züchter Westfalens und der Rheinprovinz durch die damalige preußische Gestütverwaltung.
Ist Stammgast auf der Heidhausener Deckerstelle: Der Hengst Feiner Ludwig von Feiner Stern-Goldlöwe-Futuro
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