| Von STEPHAN DERKS
Bereits zum zweiten Mal wurde am Wochenende die rheinische Sichtung zum Preis der Besten in der Dressur im Pferdesportzentrum des Rheinlandes, in Langenfeld ausgerichtet. Hier trafen sich die rheinischen Ponyreiter, Junioren und Jungen Reiter um diejenigen unter sich auszumachen, die am 15. und 16. Mai in der Pferdestadt Warendorf
beim Preis der Besten teilnehmen dürfen. Und es waren in der Tat die Favoriten, die sich bei dieser Sichtung in der Rheinischen Landes-Reit- und Fahrschule an die Spitze setzten und damit aller Voraussicht nach die rheinischen Farben in Warendorf vertreten.
Lydia Camp ganz vorne
Zu ihnen gehörten ohne Zweifel auch die beiden Europameisterinnen Katharina Winkelhues (Bonn) und die 14jährige Lydia Camp vom Gelderner Brauershof. Denn beide jungen Amazonen standen erneut ganz oben auf dem Treppchen. Einmal mehr präsentierte sich die Gelderner Gymnasiastin im Sattel der vom Rheurdter Hermann Arts gezogenen Ausnahmestute Dulcia (Dancer Boy mal Demara) in guter Form und konnte die erste Prüfung (Pony-L auf Trense) mit fünf Punkten Vorsprung auf Katharina Winkelhues für sich entscheiden. Anders am zweiten Tag. Da war es Katharina`s Dressman, der sich mit zwei Punkten Vorsprung vor Dulcia an die Spitze setzte. Pech in Langenfeld für die Aldekerkerin Marion Engelen, auf deren Vorstellung alle gespannt waren. Fantaghiro, die 13-jährige Fuchsstute, die sie erst seit Kurzem unter dem Sattel hat, konnte nicht starten, weil sie sich vertreten hatte. Wer nun allerdings endgültig im Mai beim Preis der Besten in Warendorf an den Start gehen wird, das entscheiden die Bundestrainer in Kürze, die ihre Schützlinge in Langenfeld genauestens beobachteten.
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