Von STEPHAN DERKS
Den zweiten Platz in der Gesamtwertung beim "Preis der Besten", dem Bedeutesten Turnier für den reiterlichen Spitzennachwuchs neben den Deutschen Meisterschaften, belegte Lydia Camp vom Gelderner Brauerhof mit Dulcia. Mit ihrem Ausnahmepony gewann sie bekanntlich im vergangenen Jahr auf Anhieb die Bronzemedaille bei ihrem ersten
Europameisterschaftseinsatz.
Pech hatte im Gegensatz dazu die Aldekerkerin Marion Engelen, die bei den Jungen Reitern in der Dressur ihren ersten "Preis der Besten" ritt und auf dem 13jährigen Wallach Fantaghiro den letzten Platz belegte. "Fantaghiro war völlig von der Rolle, ich kam gar nicht zum Reiten", erklärte Engelen die verpatzte Wertungsprüfung.
Insgesamt zufrieden über den Verlauf des in Warendorf ausgetragenen "Preis der Besten" äußerte sich Bundestrainer Peter Teeuwen. "Wir haben in diesem Jahr eine wesentlich breitere Basis als in den Jahren zuvor. Die Teilnehmer waren deutlich besser vorbereitet, die Leistungen konstanter. Schlechte Bilder, wie schon gelegentlich in den Vorjahren, gab es dieses Jahr keine", so Teeuwen erfreut.
Unmittelbar nach dem Preis der Besten wurden die Teilnehmer für die letzte Europameisterschaftssichtung der Ponyreiter in Freudenberg (18. bis 20. Juni) nominiert, zu der auch Lydia Camp die Startberechtigung erhielt. Für die zweite Europameisterschaftssichtung der Springreiter in Paderborn (4./6. Juni) erhielt zudem der Keppelner Tobias Thoenes bei den Junioren seine Starterlaubnis.
Übrigens: Der Gelderner August Camp erhielt kürzlich für seinen zehnten Sieg in der Dressurklasse S das Goldene Reiterabzeichen.
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