Von STEPHAN DERKS
Spannender geht's nimmer.
Denn beim internationalen Springturnier, dem CSIO in Lissabon, konnte sich die deutsche Equipe am vergangenen Sonntag, dem 6. Juni, in Lissabon den Sieg im Nationenpreis sichern, in dem insgesamt zehn Nationen an den Start gingen. Nach zwei Umläufen hatten die deutschen Reiter lediglich acht Fehlerpunkte zu verzeichnen und verwiesen damit die Mannschaft Belgiens (zwölf
Fehlerpunkte) auf den zweiten Platz. Rang drei ging an das Team Norwegens, das 16 Fehlerpunkte zu verzeichnen hatte.
"Nach dem ersten Umlauf lagen wir noch an achter Stelle und gingen somit als letzte Mannschaft an den Start", schildert der Pfalzdorfer Holger Hetzel das nervenaufreibende Geschehen. Allerdings waren nur noch drei Reiter pro Mannschaft
zugelassen. Nachdem Karin Ernsting-Engemann (Bissendorf) und Jörg Kreutzmann (Steinburg) bereits eine fehlerfreie Runde absolviert hatten, hing der Sieg nur noch vom Ergebnis Hetzel`s und dem 9jährigen in den Niederlanden gezogenen braunen Wallach Janosch ab. "Selbst mit diesem Druck im Nacken blieb ich mit Janosch fehlerfrei", freute sich Hetzel ebenso über seinen fehlerfreien Umlauf wie der deutsche Equipechef Sönke Sönkensen. Übrigens: Auch mit seinem zweiten Pferd Kairos war Hetzel in Lissabon erfolgreich auf Tour. Denn in einem weiteren S-Springen konnte er den dritten Platz erzielen.
|