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Pressebericht vom 28.06.2004

 

Marion Engelen wurde Rheinischer Meister

Zweiter Titelgewinn der Aldekerkerin. Dieses Mal bei den Jungen Reitern

Von STEPHAN DERKS
Da waren sich alle einig: Die Rheinischen Meisterschaften auf dem Gelände der Landes-Reit- und Fahrschule in Langenfeld waren wirklich gelungen. Und das, obwohl das Wetter nicht so mit spielte. Trotzdem war die Stimmung bei den über 6500 Gästen an den vier Turniertagen gut. Hier gaben in allen Bereichen, ob Ponysport, Dressur oder Springen, die rheinischen Cracks ihr Bestes. "Nach dem überwältigenden Erfolg im vergangenen Jahr hat sich die Anlage hier in Langenfeld auch in diesem Jahr bestens bewährt", freute sich der Präsident des Pferdesportverbandes Rheinland Friedrich Witte. Vor allem die Reitjugend sah er weiter auf dem Vormarsch. Und das, obwohl das Starterfeld bei den Jungen Reitern in diesem Jahr nicht besonders groß war. "Nur wenige sind den Anforderungen hier gewachsen", erklärte Landestrainer Holger Hetzel die geringe Starterzahl. Sei es drum. Denn Spannung pur im Kampf um den Titel gab es vor allem bei den Junioren im Springen. Hier kam es am Ende ganz allein darauf an, wie die Sevelener Christine Dorenkamp ihren Objet d'Amour durchs Stechen steuerte. Würde sie gewinnen, war sie Rheinische Meisterin, wenn nicht Thomas Weinberg. Das war der jungen Reitamazone wahrscheinlich gar nicht so bewusst, um was es ging, als sie in den Stechparcours einritt. Das Ergebnis: Drei Abwürfe. Aus der Traum von der Meisterschaft. Anders bei den Ponyspringreitern. Hier wurde der für den RV St. Georg Kevelaer startende Georg Wilbers mit FS Chiwago Vizemeister. In der Gesamtwertung rangierte sich die Kranenburgerin Katrin Eckermann auf dem vierten Platz. Nach ihrem Sieg 2002 im Junioren-Lager, gab es in Langenfeld für die Aldekerkerin Marion Engelen Titel Nummer zwei. Dieses Mal bei den Jungen Reitern. Die Schwierigkeiten, die sie beim Preis der Besten mit ihrer Stute Fantaghiro hatte, schienen ausgeräumt. Zwei Siege in den ersten Wertungsprüfungen und ein zweiter Rang in der abschließenden Kür, die mit Schwierigkeiten vor allem in der Galopptour gespickt waren, setzte sie an die Spitze der Meisterschaft. Übrigens: In Kürze wird der sympathischen Aldekerkerin, die zwischenzeitlich von Dressurqueen Isabel Werth trainiert wird, für ihren zehnten Sieg in einer S-Dressur das Goldene Reitabzeichen verliehen.

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letzte Änderung: 12. Juli 2004, © ungerweb