Adolf Vogt gab viele gute Tipps

 

Dressursiegerinnen des RP-Jugend-Cups 2004

wurden richtig rangenommen

 

VON STEPHAN DERKS

 

Drei Tage lang trainierten sie eifrig in der Reithalle des 1. Hamborner Reitervereins in Duisburg, die jungen Dressursiegerinnen des RP-Jugendcups vom Vorjahr. Drei Tage, in denen die jungen Amazonen von Landestrainer Adolf Vogt eine Menge wertvoller Tipps rund um das Dressurreiten erhielten. Aber es war kalt, bitterkalt als Adolf Vogt zum Training lud. Zumindest für diejenigen, die an drei Tagen jeweils eine Stunde lang hinter der Bande stehen durften um zuzusehen, wie Bianca Bovenkerk, Simone Boie und Rebecca Walter mächtig ins Schwitzen kamen. Denn dafür sorgte der Dressurfuchs schon, nahm die jungen Reiterinnen richtig ran. Dicke warme Socken, nur was für Besucher, die brauchten die Mädels nun wirklich nicht. Denn die Übungseinheiten hatten es in sich. Schließlich sollten diese die 13- und 14-jährigen „wirklich weiterbringen“, wie Bianca vom RFV Dingden anmerkte. Dem schlossen sich natürlich auch Simone (RFV Bruckhausen) und Rebekka (Neunkirchen) an, die ebenso wie Bianca, von Klein auf im Pferdestall zu Hause waren. Allesamt blickten zurück auf die vier Qualifikationsturniere zum RP-Cup, bei denen sie sich zunächst nicht ganz oben platzieren konnten.

 

Dankbar für entscheidende Tipps in der Dressur: Die Sieger des RP-Jugend-Cup 2004 beim

Trainingswochenende mit Landestrainer Adolf Vogt

 

Aber im Finale beim Reit- und Fahrverein in Dinslaken-Hiesfeld, da platzte er dann, der Knoten, da lief alles wie geschmiert, bildeten Pferd und Reiter eine Einheit. Riesenjubel als feststand das sie es waren, die bei Adolf Vogt trainieren durften. Noch während des Trainingswochenendes konnte Adolf Vogt von dem Motivationsschub zehren, ihn auszunutzen, um die drei jungen Amazonen noch gezielter auf einzelne Lektionen vorbereiten zu können. Ruhiger Sitz, korrektes Reiten geforderter Hufschlagfiguren und eben jenen Einsatz maßgeblicher Reiterhilfen. Ein tolles Training, was einer tolle Serie gefolgt war. „Wenn es den RP-Jugendcup nicht gäbe, dann müsste man ihn erfinden“, erklärte Adolf Vogt voll des Lobes über die gelungene Nachwuchsförderung der Rheinischen Post und seinem Co-Sponsor, dem Frasselter Reitertreff, Reitsportartikel in Kranenburg. Und auch die drei jungen Amazonen konnten sich diesem Urteil nur anschließen, schwärmten wie jene Siegerinnen im Springreiten, die noch kurz zuvor bei Landestrainer Holger Hetzel zu Gast waren. Schwärmten von wertvollen Tipps, reiterlichen Erfahrungen und den vielen neuen Bekanntschaften, die sich im Laufe des RP-Cups ergeben hatten. Bei allem Ehrgeiz hatte man auch manches Mal das Gefühl, einer großen Familie anzugehören, in der man sich regelmäßig trifft. Schon allein deshalb geht der RP-Jugendcup Niederrhein weiter, startet in seine neue Runde, in der neben dem Wir-Gefühl, auch die notwendige Spannung garantiert sein wird.

 

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