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Pressebericht vom 03.08.2005

 

Besondere Auszeichnung für Manfred Langanke

Emmericher fuhr bei den Deutschen Meisterschaften knapp an Bronze vorbei

VON STEPHAN DERKS

Riesenfreude bei den Fahrern des Reit- und Fahrverein von Lützow Emmerich. Denn zum ersten Mal startete das Team Langanke der Rheinstadt mit seinem Gespann, den Ponies Il’Principe; Pierre und Roviro auf einem internationalen Fahrturnier. Und zwar zog es die rechtsrheinischen Fahrer hierzu nach Frankreich, genauer gesagt nach Conty. Dort fuhren sie unter anderem in einer Vielseitigkeitsprüfung der schweren Klasse S, in der sieben Nationen an den Start gingen. In allen drei Teilprüfungen zeigte sich das Emmericher Team in einer guten Form, so dass es am Ende auf einen bemerkenswerten achter Platz fahren konnte. „“Dieses Turnier diente auch als Vorbereitung zur Deutschen Meisterschaft der Pony-Zweispänner Fahrer in Luhmühlen, dem Höhepunkt einer jeden Saison“, so Langanke gegenüber dem Kreisverband der Reit- und Fahrvereine e.V. Kleve.

Manfred Langanke hielt nicht nur in Frankreich die Leinen fest in seiner Hand

Und die wurde am vorletzten Juliwochenende ausgerichtet. Insgesamt 31 Pony-Gespanne hatten sich hierfür qualifiziert. Am ersten Wettkampftag starteten die Gespanne in der Dressur. Da gelang es Manfred Langanke auf Platz drei zu fahren und hierbei den Grundstein für sein gutes Abschneiden zu legen. Doch ging es zunächst in das nicht gerade leichte zu befahrende Gelände, in dem auf einer Distanz von 18 Kilometern und 8 Hindernisse angefahren werden mussten. „Durch eine gute Vorbereitung auf diese Prüfung konnten wir den Abstand zu den erst Platzierten sehr gering halten“, so Langanke weiter. Vor der abschließenden dritten Prüfung, ging das Emmericher-Team als fünfter an den Start. Durch eine sichere Fahrt durch den Kegelparcours schaffte es Manfred Langanke schließlich auf den 4. Platz der Kombinationsprüfung nach vorne zu arbeiten. Am Ende trennten den Emmericher lediglich 2,2 Punkte zum Sprung auf das Siegertreppchen. Dennoch erhielt Langangke eine besondere Auszeichnung. Denn Bundestrainer Eckhard Meyer überreichte ihm den „Theo Rams“ Wanderpokal, eine Trophäe, die stets der stilistisch beste Fahrer erhält. Glückwunsch! „Als nächste Veranstaltung stehen die Rheinischen Meisterschaften auf meinem Programm, wo ich den Titel verteidigen möchte“, erklärt der Emmericher abschließend. Und hierzu darf sich der fünfmalige Rheinische Meister sicherlich gute Chancen ausrechnen, der vor allem seinem Team und seiner Trainerin Mieke van Tergouw für deren Unterstützung dankt.


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letzte Änderung: 03. August 2005, © stephan.derks