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Pressebericht vom 01. Juni 2005

  Fahrertreffen stieß auf große Resonanz

Reger Gedankenaustausch der Kreis Klever Gespannfahrer, Informations-fluss muss besser werden

Von STEPHAN DERKS

Friedhelm Fösken und Jürgen Bosbach, die neuen Beauftragten für den Fahrsport im Kreisverband der Reit- und Fahrvereine e.V. Kleve zeigten sich beeindruckt: Mit einer solch großen Resonanz zu dem von ihnen anberaumten Fahrertreffen hatten sie weiß Gott nicht gerechnet. Denn es waren 30 Fahrerinnen und Fahrer aus den unterschiedlichsten Vereinen des Kreises, die zu einem Informationsaustausch in die Reithalle des RFV von Driesen Asperden Kessel an die Maasstraße gekommen waren. Gemeinsam mit den beiden „Neuen“ wollten sie die künftige Richtung des Fahrsports im Kreis Kleve festlegen. „Es hatte den Anschein, als herrsche auf dem Gebiet des kreisweiten Informationsaustausches erheblicher Nachholbedarf“, resümiert Jürgen Bosbach zufrieden die Veranstaltung gegenüber der Rheinischen Post. Neben dem regen Austausch von Informationen wurden zudem mehr Trainingsaktivitäten gewünscht. Ein erster Schritt in diese Richtung wäre sicherlich der verstärkte Hinweis auf die Fahrsportangebote innerhalb der Vereine. Aber nicht nur hier wollten Bosbach und Vösken ansetzen, zumal sich der Fahrsport im Kreis Kleve im Aufwind befinde. Dabei dürfe die Interessenslage der Freizeitfahrer nicht aus den Augen verloren werden. Denn auch hier gäbe es vermehrt Wünsche nach Fortbildung und gemeinsamen Unternehmungen. Darin einfließen sollten neben Trainingsangeboten auf Landesebene auch die Trainingsangebote des FN-Fahrlehrers Werner Pieper aus Hommersum. Auch wäre es nach Ansicht der Fahrer von Vorteil, wenn auf Kreisebene ein Lehrgang zur Arbeit an der Doppellongenarbeit angeboten würde. Begrüßenswert wäre außerdem, wenn innerhalb des Kreisgebietes mehr Fahrturniere ausgerichtet würden. In diesem Zusammenhang wies Fahrausbilder Christian Koller allerdings darauf hin, dass die Pferde vermehrt in der Dressur gearbeitet werden müssten. Als ein wesentliches Ziel sahen die Fahrer die bessere Vernetzung untereinander an. Daher gelte es innerhalb der Vereine zwei bis drei Personen zu benennen, die als „Fahrsportbeauftragte“ den Kontakt untereinander und zu den Beauftragten des Kreisverbandes sicherstellten. Die nun umzusetzenden Ergebnisse aus der ersten Zusammenkunft sollen bei einem weiteren Treffen im Herbst auf den Tisch gelegt werden, wobei dieses Treffen mit einer Fortbildung zum Thema Pferdegesundheit verbunden werden soll.


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Kreispferdesportverband Kleve e.V.
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letzte Änderung: 01. Juni 2005, © ungerweb