| Von STEPHAN DERKS
Friedhelm Fösken und Jürgen
Bosbach, die neuen Beauftragten für den Fahrsport im Kreisverband der
Reit- und Fahrvereine e.V. Kleve zeigten sich beeindruckt: Mit einer
solch großen Resonanz zu dem von ihnen anberaumten Fahrertreffen hatten
sie weiß Gott nicht gerechnet. Denn es waren 30 Fahrerinnen und Fahrer
aus den unterschiedlichsten Vereinen des Kreises, die zu einem
Informationsaustausch in die Reithalle des RFV von Driesen Asperden
Kessel an die Maasstraße gekommen waren. Gemeinsam mit den beiden
„Neuen“ wollten sie die künftige Richtung des Fahrsports im Kreis Kleve
festlegen. „Es hatte den Anschein, als herrsche auf dem Gebiet des
kreisweiten Informationsaustausches erheblicher Nachholbedarf“,
resümiert Jürgen Bosbach zufrieden die Veranstaltung gegenüber der
Rheinischen Post. Neben dem regen Austausch von Informationen wurden
zudem mehr Trainingsaktivitäten gewünscht. Ein erster Schritt in diese
Richtung wäre sicherlich der verstärkte Hinweis auf die
Fahrsportangebote innerhalb der Vereine. Aber nicht nur hier wollten
Bosbach und Vösken ansetzen, zumal sich der Fahrsport im Kreis Kleve im
Aufwind befinde. Dabei dürfe die Interessenslage der Freizeitfahrer
nicht aus den Augen verloren werden. Denn auch hier gäbe es vermehrt
Wünsche nach Fortbildung und gemeinsamen Unternehmungen. Darin
einfließen sollten neben Trainingsangeboten auf Landesebene auch die
Trainingsangebote des FN-Fahrlehrers Werner Pieper aus Hommersum. Auch
wäre es nach Ansicht der Fahrer von Vorteil, wenn auf Kreisebene
ein Lehrgang zur Arbeit an der Doppellongenarbeit angeboten würde.
Begrüßenswert wäre außerdem, wenn innerhalb des Kreisgebietes mehr
Fahrturniere ausgerichtet würden. In diesem Zusammenhang wies
Fahrausbilder Christian Koller allerdings darauf hin, dass die Pferde
vermehrt in der Dressur gearbeitet werden müssten. Als ein wesentliches
Ziel sahen die Fahrer die bessere Vernetzung untereinander an. Daher
gelte es innerhalb der Vereine zwei bis drei Personen zu benennen, die
als „Fahrsportbeauftragte“ den Kontakt untereinander und zu den
Beauftragten des Kreisverbandes sicherstellten. Die nun umzusetzenden
Ergebnisse aus der ersten Zusammenkunft sollen bei einem weiteren
Treffen im Herbst auf den Tisch gelegt werden, wobei dieses Treffen mit
einer Fortbildung zum Thema Pferdegesundheit verbunden werden soll. |